Besonderer Reiserückblick zur Wanderreise 2026

Was darauf folgt: Sind das vier Tage
Voll Mühsal, Schinderei und Plage?
Tja, gleich am ersten Abend schon
wird sie geprüft, die Kondition
beim Gang zum See. Jedoch, wie schön!
Da kann man nicht nur Wasser seh’n,
da glitzert anderes im Glase…
Die erste kleine Tour, das war se.

Tag 2. Zum Feldberg. Es ist kalt,
in Wolken fast und schwarz der Wald.
Man zittert sich zum Feldsee hin
(dem mit dem Brachsenkraut darin).
Was manche aber noch mehr reizt:
RAIMARTIHOF! Es ist geheizt!
Nach einer guten warmen Suppe
begibt flott weiter sich die Truppe:
Es wartet schließlich eine Torte!
Was braucht es da noch weit’re Worte.

Tag 3. Das Menzenschwander Tal,
für Geißen köstlich allemal,
es heißt zwar „Tal“, jedoch im Lauf
des Wanderns merkt man: Oh, bergauf!
Jedoch, die Szenerie ist schön,
da kann dann sowas schon mal geh’n.
Nach einer Einkehr (wieder Kuchen)
muss man das nächste Ziel nicht suchen:
Es ist, der Kenner ahnt es schon,
Sankt Blasiens gewalt’ger Dom:
Ganz hoch, ganz weiß und auch ganz rund.
Man schaut, und offen steht der Mund.


Wer in der Nähe eine Stadt
wie das bekannte Freiburg hat,
der fährt auch dort ganz gern mal hin.
Es hat ja irgendwie auch Sinn,
Tag 4 für Freiburg zu verwenden.
Doch soll das besser feucht nicht enden,
drum achte man bei jedem Schritt,
dass man nicht in ein Bächle tritt.
Per Zug sodann nach Hinterzarten,
wo schon die Moorgestalten warten.
Ob die Geschichten alle wahr?
Das ist vielleicht nicht wirklich klar.
Jedoch, ich sag es unumwunden,
wenn nicht, dann sind sie gut erfunden!

Muss man mal was zum Wetter sagen?
Nach vier doch eher trock’nen Tagen,
da ist Tag 5, so wie mir deucht,
von oben ganz eindeutig feucht.
Perfekt! Ein Wetter, wie gesucht
speziell für die Ravennaschlucht.
(Zuvor: Der ungeübte Seiler
ist zwar bemüht, jaja, doch weil er
letztendlich wenig Ahnung zeigt,
hat er das Seil halt schlicht vergeigt.)
Zur Torte in die Gold’ne Krone,
auch dieses Mal geht es nicht ohne.
Ach, Eindrücke, ja, wirklich viele!
Die Führung noch durch eine Mühle,
die letzte Rückfahrt mit dem Bus…
dann ist auch mit Geschichten Schluss.


Doch eine sei hier noch bedacht:
Jeannine hat stets den Schluss gemacht.
Ein Wanderführer weiß: Darob
gebührt ihr allerhöchstes Lob!
Und deshalb ist es klar: Ich denk,
das ist schon Grund für ein Geschenk.

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