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Goethes letzte Liebe: Auf den Spuren des Klassikers im böhmischen Bäderdreieck und Weimar   Z. Zt. keine Onlineanmeldung möglich


Kursnummer U01.513
Beginn Mi., 01.05.2024, 06:00 - 18:00 Uhr
Kursgebühr 1575,00 €
Dauer 7 Veranstaltungstage
Kursleitung Dr. Rüdiger Krüger
Kursort Marienbad und Weimar
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Vor 200 Jahren schreibt Goethe nach den Karlsbad-Marienbader Liebes-Ent-Täuschungen rund um Mutter und Tochter Amalie und Ulrike von Levetzow seine berühmte, am 15. September 1823 als Reinschrift fertige "Marienbader Elegie"

Später baut Goethe seine "Elegie" als Mittelstück in die berühmte "Trilogie der Leidenschaft" ein – die in Gänze die Ereignisse und sein inneres Erleben rund um Ulrike von Levetzow reflektiert –, deren Schluss "Aussöhnung" er am 18. August 1823 der Pianistin Maria Szymanowska in ihr Stammbuch schreibt, und dessen Einleitung "an Werther" er am 30. April 1824 an Johann Friedrich Rochlitz sendet, mit den berühmten Schlussversen:

Wie klingt es rührend, wenn der Dichter singt,
Den Tod zu meiden, den das Scheiden bringt!
Verstrickt in solche Qualen, halbverschuldet,
Geb ihm ein Gott zu sagen, was er duldet.

Mit dem 30. April 1824 scheint der Leidensprozess abgeschlossen und so fahren wir im Mai 2024 an die Orte des Geschehens vor 200 Jahren.

Goethe war über 1.000 Tage im böhmischen Bäderdreieck (Karlsbad - Franzenbad - Marienbad), nur in Frankfurt und Weimar hat er mehr Lebenstage verbracht. An den vier Tagen, die wir im heute noch mondänen Marienbad verbringen, können die Bäderorte und böhmischen Wälder ausreichend erkundet werden; das Klebelsbergische Palais, das spätere Hotel Weimar, steht leider seit Jahren leer, und Goethes letzte Herberge "Zur goldenen Traube" ist heute Museum - mit Goethe im Mittelpunkt, beides am Goethe-Platz gelegen. Zwei Nächte Weimar bringen dann – mit dem unbedingten Abstecher nach Ilmenau, wo Goethe seinen letzten Geburtstag 1831 verbrachte und am Geburtstag einen letzten Brief an Amalie von Levetzow schrieb, – die nötige Abrundung.

Eine Reise, die neben Goethe das Who is Who des europäischen Adels, sowie der Schriftsteller und v.a. Musiker des 18. und 19. Jahrhunderts durchblättert– z.B. Bach, Baggesen, Beethoven, Brahms, Bruckner, Chopin, Dostojewski, Dvorák, König Edward VII., Fontane, Freud, Gorki, Grieg, Herder, Kafka, die Kaiser Joseph II., Franz Joseph I. und Karl VI., Liszt, Mahler, Marx, Mozart, Nietzsche, Paganini, Zar Peter d. Große und Zar Nikolaus II., Schiller, Schinkel, Schumann, Stifter, Turgenew, Wagner, von Weber, Zweig –, denn die alt-ehrwürdigen Karls- und Franzen- sowie das 1820 frisch ausgebaute Marienbad waren vom 18. Jahrhundert bis in die 20er Jahre des 20. Jahrhunderts in den Sommermonaten der Salon Europas.

Fordern Sie gern den ausführlichen Reiseprospekt an und lassen Sie sich unverbindlich für diese Reise vormerken.

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